Haus Monika Senioren- und Pflegeheim Bad Fredeburg

Therapieangebote des Hauses  – Psychomotorik als ganzheitlicher Ansatz


Angebote:

Morgenkreis


Inhalt:
Die tägliche Aktivierungseinheit „Morgenkreis“ orientiert sich am Tagesgeschehen und Jahreszeitlichen Themen unter Einbezug biographischer Komponenten. Die Stunde findet immer zu einem bestimmten Thema statt, sie beinhaltet Aktivierungen aus den Bereichen Wahrnehmung, Gedächtnis, Bewegung, Kommunikation, soziale Interaktion.
Bewegungsspiele im Sitzen, Übungen zum Gleichgewichtstraining sowie Partnerübungen unter Einbezug von Musik und gemeinsamen Singen bewirken ein gemeinsames Erleben.


Therapeutische Ziele „Morgenkreis“:

  • Förderung von Ressourcen
  • Stärkung der Alltagskompetenzen
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und Orientierung
  • Mobilisierung des Bewegungsapparates / Sturzprophylaxe
  • Aktivierung von Sozialverhalten durch Interaktion / Kommunikation
  • Entgegenwirken von Vereinsamung / Belebung der Altersseele



Hirnleistungstraining: Gedächtnisaktivierung nach „Stengel“


Inhalt:
Das Angebot umfasst nicht nur das Lösen von Denksportaufgaben zur Förderung bestimmter Hirnfunktionen, sondern auch Bewegungsspiele und Entspannungsübungen in gemütlicher, lockerer Runde. Dabei werden alle Sinne gefördert. Neben dem Training der kognitiven Fähigkeiten geht es darum, dass die Teilnehmer sich wohl fühlen und Spaß haben am Erfolgserlebnis von verloren geglaubtem Wissen.
Das Training ist evaluiert und erfüllt damit alle wissenschaftlichen Anforderungen eines therapeutischen Standards für Menschen in der zweiten Lebenshälfte.

Die Methodik der Übungsauswahl richtet sich nach der Diagnose:

  • Symptomorientiert bei Apoplex, SHT, vaskulärer Demenz  
  • Allgemein geistig aktivierend zur Prophylaxe
  • Umgekehrt Symptomorientiert bei Alzheimer Demenz


(Anwendung durch Fachtherapeutin für kognitives Training.)

Ziele des Hirnleistungstrainings:

  • Verbesserung der Wahrnehmung, der Informationsverarbeitung, des Denkens, der Sprache, des Gedächtnisses
  • Training von Hirnleistung - keine Wissensvermittlung
  • Verbesserung von En- und Dekodierungsstrategien
  • Übungsauswahl ist strikt Erfolgsorientiert / Spaß am „Aha Erlebnis“
  • Interaktion in der Gruppe/Steigerung des Selbstwertgefühles



Parkinson-Gruppe


Inhalt:
Parkinson ist ein Krankheitsbild welches mit zunehmendem Alter immer häufiger auftritt. Ergotherapeutische Behandlungsverfahren stellen eine wichtige Maßnahme zur Rehabilitation im Alter dar. Bewohner die daran erkrankt sind haben die Möglichkeit in Einzel- oder Gruppentherapie eingeschränkte Funktionen und Bewegungsabläufe zu üben und zu kompensieren. Die Übungen sind darauf ausgerichtet, Bewegungsfähigkeit, Körperwahr-nehmung und Sensibilität in Verbindung mit Gedächtnis, Konzentration und Ausdauer zu trainieren. Die Therapie ist auf die Alltagssituation der Bewohner ausgerichtet mit einem Anknüpfen an gewohnte Bewegungs- und Handlungsabläufe um größtmögliche Selbständigkeit im Alter zu erhalten.


Einzelbetreuung


Inhalt:
Bewohner die nicht an Gruppenaktivitäten teilnehmen möchten oder aufgrund einge-schränkter Alltagskompetenz nicht in der Lage sind an Gruppenangeboten teilzunehmen, benötigen Einzelbetreuung im Tagesablauf. Das Angebot bezieht sich auf den psychosozialen und motorisch- funktionellen Bereich und setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen.

  • Wahrnehmungsübungen (olfaktorisch, gustatorisch, taktil, visuell, akkustisch)
  • Training von Alltagskompetenzen
  • 10-min- Aktivierung
  • Therapeutischer Tischbesuch
  • Biographie bezogene Gespräche / Tätigkeiten
  • Zeitung lesen, Geschichten vorlesen
  • Basale Stimulation
  • Spaziergänge, Einkaufen
  • Ausflüge mit dem Auto in den Ort und Umgebung
  • Lauftraining / Bewegungstherapie
  • Sturzprävention
  • Kontrakturprophylaxe


Ziele:

  • Durch gezielte Zuwendung wird das Wohlbefinden des Bewohners gefördert
  • Kommunikation  und zwischenmenschliche Interaktion wird angeregt und  gefördert, ohne Gruppenzwang zu erleben.
  • Erhalt der motorischen Funktionen, bzw. der verbliebenden Motorik und Mobilität

Entwicklung von Kompensationsstrategien bei evtl. Hilfsmittelversorgung


Regelmäßige Fallforen
Dr. Wilhelm Stuhlmann, Arzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und klinische Geriatrie ist
Supervisor und Berater des Hauses. Er hält im Team regelmäßige Fallforen über das Befinden der Bewohner
ab. Dabei bespricht er mit dem Pflegeteam Verhalten, Umgang und medizinische Grundlagen des jeweiligen Hausbewohners.

GALERIE
Bilder rund um das
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