Unter dem Begriff Qualitätsmanagement verstehen wir allgemein ein langfristiges Leistungskonzept unserer Einrichtung zur internen Qualitätssicherung.
Das Ziel des Qualitätsmanagements ist es, Leistungen einer qualifizierten, zielorientierten und effektiven Pflege entsprechend dem Pflegeleitbild kontinuierlich zu gewährleisten. Im Vordergrund steht dabei die ständige Überprüfung von Pflege- und Versorgungsprozessen, strukturellen Gegebenheiten und vor allem die Zufriedenheit von Bewohnern und Mitarbeitern.
Neben der Sicherung bereits vorhandener Qualität geht es in erster Linie um die kontinuierliche Verbesserung der Leistungsqualität selbst, die Optimierung der Organisationsabläufe und der Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen, aber auch um die Verbesserung der Qualifikation der einzelnen Mitarbeiter.
Die eigentliche Konzeptentwicklung des Qualitätsmanagements bezieht möglichst alle Mitarbeiter, fach- und bereichsübergreifend ein. Die Definition der Qualitäts- und Pflegeziele orientieren sich vorwiegend an den Kundenbedürfnissen und sind prozess- statt organisationsbezogen. Leitbilder und Standards sind allen Mitarbeiters in Form eines Qualitäts-Handbuchs zugänglich.
Die eigentliche Arbeit der Qualitätsverbesserung und -sicherung erfolgt in Form multiprofessioneller Qualitätszirkel Stations- oder Abteilungsbezogen, aber auch in Form einzelner Projektgruppen.
Voraussetzung für konstante Qualitätsverbesserung ist jedoch die Bereitschaft aller Mitarbeiter, kontinuierlich die Qualität der eigenen Leistung zu überprüfen und gemeinsam entwickelte Lösungsansätze zu verwirklichen. 
Seit Anfang 2010 begleitet der externe Qualitätsbeauftragte Dipl. Pflegewirt Sascha Saßen das hausinterne Qualitätsmanagement. Fachlich liegt sein Schwerpunkt im Bereich der Pflegeprozess-planung und der Umsetzung der nationalen pflegerischen Expertenstandarts durch die Pflegemitarbeiter. Wichtig ist ihm dabei, dass die Kriterien Nationaler Leitlinien und Standarts, die unmittelbare Auswirkungen auf die Ergebnisqualität haben, absolut zuverlässig umgesetzt werden. Dabei soll die Pflege am Menschen und die Beschäftigung der Mitarbeiter zukunftsorientiert ausgebaut und die unterschiedlichen Kompetenzen der Mitarbeiter gefördert werden.
Hausinterne regelmäßig stattfindende Schulungen und Vorträge für die Mitarbeiter durch externe Fachkräfte dienen der Weiter- und Wissensbildung und der Information über Entwicklung neuer Erkenntnisse in der Pflege. Nur durch ständige Überprüfung der hausinternen Leitlinien und deren Überarbeitung und Verbesserung lässt sich Qualitätsarbeit auf einem hohen Niveau auf Dauer erhalten und verbessern.
Es wurden z.B. die Leitlinien der Sturzprophylaxe) in Zusammenarbeit mit Pflegewirt Sascha Sassen erarbeitet und nachher erfolgreich implementiert. Das Pflegezentrum Haus Monika bekam von der Ärztekammer Nordrhein den „Landesbutton-Sturzpräventive Einrichtung“ verliehen. Folgeinitiative war die dreitägige innerbetriebliche Fortbildung „Autonomiefördernde Pflege- Reduktion von freiheitsentziehenden Maßnahmen“ durch Manfred Borutta (Pflegewissenschaftler, Projektleitung Amt für Altenarbeit, Aachen). Darauf aufbauend folgte die Schulung zur „Hermeneutischen Fallarbeit“ in der gerontopsychiatrischen Pflege und Betreuung.
Die autorisierte Trainerin für „Integrativen Validation“ Andrea Brinker schult die Mitarbeiter des Pflegezentrums im Umgang und in der Kommunikation von Personen mit Demenz.
Wichtig sind die regelmäßigen, hausinternen Schulungen und Vorträge von Dr. Wilhelm Stuhlmann aus Düsseldorf, Arzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und klinische Geriatrie, mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Pflege und Betreuung. Themen in diesem Jahr waren z.B. „Anlage einer Magensonde - lebensverlängernde Maßnahme?“, „Psychopharmaka und Nebenwirkungen“, „Trauma und Traumareaktivierung“.
Als Supervisor und Berater des Hauses, hält Dr. Stuhlmann mit dem Mitarbeiterteam regelmäßige Fallforen über das Befinden der Bewohner ab. Dabei bespricht er mit dem Pflegeteam Verhalten, Umgang und medizinische Grundlagen des jeweiligen Hausbewohners.
Interessant war auch die Schulung zum „Ernährungsmanagement“ von Carsten Jehle, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, Ev. Krankenhaus Hattingen, Akademie-Lehrkrankenhaus der Uni Duisburg/Essen.

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